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Formel 3 Euro Serie

Mortara folgt auf Senna und Schumacher

Mit einem wirklich überragenden und beeindruckenden Triumph hat Volkswagen die Formel-3-Saison abgeschlossen. Beim prestigeträchtigsten aller Formel-3-Rennen auf internationalem Terrain fuhr die Wolfsburger Erfolgsmarke einen Doppelsieg ein. Der Italiener Edoardo Mortara siegte vor dem Franzosen Jean-Karl Vernay im 56. Macau Grand Prix. Beide starteten in einem Dallara-Volkswagen des französischen Teams Signature.

„Der Grand Prix in Macau gilt schon seit vielen Jahren als das ultimative Formel-3-Rennen. Wer in der ehemaligen portugiesischen Kolonie, die heute eine Sonderwirtschaftszone Chinas ist, gewinnt, der findet in der ganzen Welt Beachtung. Mein Glückwunsch geht also an Edoardo Mortara und an Volkswagen“, lobt Holger Spiess. Die Ingenieure von Spiess waren natürlich in Macau vor Ort, um mit den Piloten die optimalen Motorenabstimmungen zu erarbeiten und zu garantieren.

Der 22-jährige Mortara knüpfte mit seinem Triumph an die Erfolgszeit der 1980er-Jahre an, als Volkswagen beim Großen Preis von Macau die Sieger in Serie stellte. 1990 fuhr der spätere Formel-1-Rekordmeister Michael Schumacher den bisher letzten Sieg für Volkswagen ein – auch damals schon unter der Obhut der Spiess-Ingenieure.

In diesem Jahr erlebte man die 56. Auflage des Grand Prix in Macau, der seit 1983 nach Formel-3-Reglement ausgetragen wird. Der erste Sieger in einem Formel-3-Monoposto hießt übrigens Ayrton Senna.

Edoardo Mortara und sein Dallara-Volkswagen kristallisierten sich schon früh als Favoriten beim diesjährigen Grand Prix heraus. Damit schaffte der Italiener nach Rang zwei im vergangenen Jahr nun die erwartete Steigerung.

„Volkswagen hat in der Formel 3 ein phantastisches Jahr hinter sich. Wir haben zwei Meisterschaften und den Grand Prix in Macau gewonnen – auch dank der Leistungsfähigkeit unseres Motors. Ich bin sehr stolz auf diesen Erfolg“, strahlte Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen bei der Siegerehrung.

22.11.2009
 
 
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