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Formel Super V
Die Chance, einen weiteren siegfähigen Motor für die Rennstrecke
zu trimmen, ergab sich 1978 mit dem VW-Motor. Das Wolfsburger Werk schrieb eine
neue Formel-Rennserie aus: die Super-V. Beim Motor handelte es sich um einen
wassergekühlten 1,6-Liter. Besonderheit: Trockensumpfschmierung, um eine optimale
Einbaulage in den Monoposti zu erreichen. Das Reglement schrieb vor, dass jeder
Zylinder im Einlass-Querschnitt einen eigenen Restriktor mit 32 Millimeter Durchmesser
erhielt. Spiess baute diesen Luftmengenbegrenzer möglichst nahe an die Einlasswand
des Zylinderkopfes und erzielt so eine optimale Anströmung. Bei diesem Formel-Motor
war die Abstimmung Airrestriktor-Nockenwelle-Auspuff das entscheidende Leistungskriterium.
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