Prüfstand
Nach der sorgfältigen Überprüfung der einzelnen Teile und der
anschließenden Montage treten die Motoren an die Schwelle der Entscheidung.
Hier schließt sich der Kreis zwischen Entwicklung, Fertigung und Montage. An
den Prüfständen müssen die Teile oder das gesamte Projekt endgültig zeigen,
ob sie den hohen Ansprüchen gerecht werden und es wert sind, den Namen Spiess
in die Welt zu tragen.
Alles oder nichts!
Im Hause Spiess sind fünf Prüfstände im Einsatz: vier Motorenprüfstände
und ein Komponentenprüfstand. Alle gemeinsam decken die verschiedensten Möglichkeiten
der Prüfung ab, von Luftmassen- und Druckmessungen zur externen Wetterbestimmung
und Medienversorgung. Jeder ist mit einem Blow-By-Meter ausgestattet. Zusätzlich
steht ein Indiziersystem vom Typ "Indymaster AVL" zum individuellen Einsatz
an den Prüfständen zur Verfügung.
Die Ergebnisse am Prüfstand werden konstant überwacht und auf
eventuelle Beeinträchtigungen kann durch die enge Kooperation der verschiedenen
Abteilungen sofort reagiert werden.
Der dynamische Prüfstand bietet eine der realitätsnächsten
Erprobungsmöglichkeiten. Schaltvorgänge, Bremspunkte und Drosselklappenstellungen
können entsprechend der realen Rennbedingungen simuliert werden. Der komplettierte
Motor muss sich realistischen Fahrsituationen und verschiedenen Umwelteinflüssen
stellen. Für die Simulation diverser Rennstrecken nach Kundenvorgabe können
die Rennstreckendaten direkt aus dem Fahrzeug oder exakt nach kundenspezifischen
Fahrzyklen und Vorgaben übernommen werden.
Details »
| "Der Motor lief einfach problemlos." |
Kris Nissen, Motorsportdirektor
VW Motorsport über den
Einsatzmotor der Dakar 2006 |
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